Münchner Headquarter
eines weltweit bekannten Technologiekonzerns

In einer Zeit, in der man den Großteil des Tages im Büro verbringt, gewinnt eine gesunde Arbeits- und Lebensumgebung immer mehr an Bedeutung. Es ist wichtig, Räume zu schaffen, welche die Kreativität und die positive Wechselwirkung von Raumgestaltung und Wohlbefinden anregen und fördern.

Brückner Innenarchitekten erhielten den Auftrag den Innenausbau des Münchner Headquarters eines weltweit bekannten Technologiekonzerns zu planen. Ein wichtiges Ziel dabei war es, den Mitarbeitern den lokalen Standort erkennbar zu machen und ihnen Kultur und Heimat der Stadt und der Region näher zu bringen. Jedes Stockwerk des Headquarters erhielt ein eigenes Thema, das bis ins kleinste Detail liebevoll und mit viel Raffinesse umgesetzt wurde. Hinter jeder Idee steht dabei eine ganz eigene, starke Konzeptgeschichte.

So mag es erst verwunderlich erscheinen, dass der sechste Stock komplett mit bunten Linien an Decken, Wänden, Böden und Fenstern durchzogen ist. Der Name der Etage – Isar Valley – gibt Aufschluss über diese ungewöhnliche Art der Gestaltung. Die Linien sollen den Fluss symbolisieren, der sich durch München schlängelt, nämlich die Isar. Und in Anlehnung dazu herrscht bei einem IT-Unternehmen ebenfalls ein ständiger Fluss – ein Datenfluss. Der fünfte Stock widmet sich komplett dem Themengebiet Berge. An den Wänden befinden sich Faltungen, die eine Bergwelt nachempfinden und den Raum dreidimensional erlebbar machen. Bei klarem Wetter reicht der Blick von dieser Etage aus bis zu den Alpen, die mit einem fest installierten Fernrohr quasi ins Büro geholt werden können.

Sprichwörtlich im Wald steht man im vierten Stockwerk – hier sorgen Pflanzenwände und Echtholz dafür, dass man den Eindruck hat, man befindet sich mitten in der Natur. Die Zirbenstube ist nur eines der vielen bayerischen Attribute, die sich auch auf dieser Etage befinden. Die Game Zone im dritten Stock bietet Abwechslung vom normalen Arbeitsalltag. Und welches Motto würde hier besser passen als der Flaucher? Er steht schließlich für Spaß, Freizeit und entspannte Stunden. Passend dazu ist es den Mitarbeitern möglich ein gemütliches Picknick auf der Dachterrasse zu machen.

Vom Flaucher geht es direkt in den zweiten Stock zum Eisbach, dem Surfer-Hotspot in München. Manche Wände haben hier die Form von Wellen, an anderen hängen eigens von der Surf-Weltelite designte Finnen. Das erste Stockwerk trägt den Namen „Streetart“. Hier haben sich die Innenarchitekten von verschiedenen Münchner Museen inspirieren lassen, wie zum Beispiel dem Deutschen Museum, der Pinakothek, dem Museum Brandhorst und dem Lenbachhaus.

Es ist eine einzigartige Bürowelt entstanden, in der die Mitarbeiter unter besten Voraussetzungen an neuen Ideen und künftigen Projekten basteln können.

Fotografie ©Johannes Seyerlein